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Asienfront

BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2017, 21:40
von Dome
Alles zur Front in Asien, an der Grenze zur Mandschurei

Re: Asienfront

BeitragVerfasst: Fr 27. Apr 2018, 15:35
von Noboru Sasaki
Die 6. Japanische Armee, die nun schon seit drei Jahren die Kwangtung-Armee bei der Niederhaltung von Aufständen und der Bewachung der Außengrenzen des Staates Mandschukuo unterstützt, liegt an der SW- Grenze zur Mongolei in einer breit angelegten Stellung. Seit Wochen kaum Regen, ist jeder noch so kleine Gegenstand immer sehr schnell mit einer braunroten Staubschicht bedeckt. In nicht allzu weiter Entfernung liegen die „Roten“, wie die russischen Truppen verächtlich von den Japanern genannt werden, unehrenhaft, ohne Glauben an einen überirdischen Gott oder an eine göttliche Sendung auf Erden. Nicht so die ruhmreichen Truppen des Tennos, des japanischen Kaisers, der gesandten Gottheit und des Oberbefehlshabers! Jeder Mann hier, bereit zum Kämpfen und Sterben, wenn es denn der Tenno oder ein General befehlen sollte.

Mit der Macht von Infanteriedivisionen und einigen Panzerregimentern, wovon der General Sasaki noch nicht so überzeugt war, sowie einigen Flugzeugen der Heeresluftstreitkräfte im Hinterland, stehen hier mit die besten Soldaten, die das Kaiserreich zu bieten hat. Wir werden das heilige Land der Samurai erweitern, werden Asien unterwerfen und uns wichtige Rohstoffe sichern. So lässt es sich der General auch nicht nehmen, in diesem unwegsamen Gelände, nicht weit ab vom Fluss Chalchin Gol, regelmäßige Ausritte auf einem weißen Schimmel mit seinem Stabschef Oberst Watanabe zu unternehmen und sich die Frontlinie zeigen zu lassen. Ab und zu steigt der General ab, sieht durch das Fernglas und lässt sich von einem vorgezogenem Wachposten das aktuelle Geschehen beim Gegner, jenseits des Flussufers erklären. Ab und zu nickend, sieht der General aus dem Augenwinkel auch einen Feldwebel, der gerade 5 Soldaten der Alarmkompanie schleift und dabei aber keine Regung von Freude oder Genugtuung zeigt. So ist es recht, Erziehung muss sein, mich haben die Feldwebel damals zu meiner Ausbildungszeit auch noch geprügelt und gequält, aber es hat sich gelohnt. Härte und Grausamkeit, eine gute soldatische Ausbildung - damit werden wir in den bevorstehenden Kämpfen siegen!


Zu seinem Stabschef meint der General

Kommen Sie Oberst, lassen Sie uns noch den Hügelkamm hinaufreiten, dort werden wir zu Mittag essen. Dann lassen sie uns über den neuen Plan philosophieren, von dem wir beide so überzeugt sind. Schließlich haben die Truppen hier lange genug faul herumgesessen…

Haei, Taisho sama! Japaner grüßt....

Re: Asienfront

BeitragVerfasst: So 29. Apr 2018, 20:22
von Noboru Sasaki
Nach einem entspannten Ritt auf eine höher gelegene Wachstation nehmen der General und der Stabschef das Mittagessen zu sich. Wie auch die einfachen Soldaten gibt es eine Schale Reis und etwas gekochten Fisch. Bei einer Tasse Jasmintee beginnt der General seine Pläne zu erläutern, dabei bekommt der noch anwesende Leutnant einen scharfen Anranzer..."Er möge hier nicht ungefragt herumlungern!". Aus der umgehängten Kartentasche zieht der General eine kleine Lagekarte heraus und beginnt zu erklären.

Wir sind in dieser verlassenen Gegend nur zu einem Zweck Oberst, Reaktionsfähigkeit des Gegners testen, Ansprüche geltend machen!
Sehen sie hier...



Jenseits des Flusses zeigen sich ab und zu Mongolen, kleine Trupps. Mit denen dürften wir schnell fertig werden.
Wenn dann die große Aufregung kommt, ha, sind wir wieder hinter der Grenze. Es kommt nun darauf an, wie sich die "Roten" verhalten.
Sollten sie uns das durchgehen lassen, verlegen wir weiter in das Landesinnere. Soweit der Plan. Was halten Sie davon?

Nehmen Sie sich ruhig Zeit, überlegen Sie gründlich...

Re: Asienfront

BeitragVerfasst: Mo 30. Apr 2018, 13:02
von Noboru Sasaki
Der Oberst überlegt, überlegt lange und antwortet dann

Ja, das wäre eine Vorgehensweise. Es würde schon Wirkung zeigen, wenn wir möglichst ohne Schusswaffengebrauch die Mongolen vertreiben. Es muss ja nicht gleich ein neuer Krieg vom Zaune gebrochen werden.

Das bleibt abzuwarten... der Morgen ist klüger als der Abend...

Re: Asienfront

BeitragVerfasst: Mo 30. Apr 2018, 14:03
von Dome
Die mongolischen Reiter hatten die Japaner schon bemerkt, sich jedoch zurückgehalten da man Ihnen weit unterlegen war.
Dennoch machten Sie Meldung ans Divisions-Hauptquartier. Der dortige General zeigte sich beunruhigt über die neuesten japanischen
Truppen direkt an der Grenze. Erste Einheiten werden vorsorglich alarmiert. Eine Meldung an das HQ der Asienfront in Vladivostok
bleibt jedoch erstmal aus.

Re: Asienfront

BeitragVerfasst: Mi 2. Mai 2018, 21:57
von Noboru Sasaki
Im Hauptquartier der 6. Armee trifft ein Einsatzbefehl ein

Oberbefehlshaber Kaiserlich Japanische Armee
An 6. Armee Mandschukuo
An Unterstützungstruppen Kwangtung Armee Mandschukuo

Einsatzbefehl "Blaue Orchidee"

6. Armee und Unterstützungstruppen marschieren umgehend
auf Grenzlinie zur Mongolei.
Im Westen und Süden sind mindestens zwei Grenzbereiche in
Kompaniestärke zu übertreten und Mongolische Einheiten zurückzudrängen.
Waffeneinsatz genehmigt.
Kämpfe mit Russischen Einheiten sind vorerst auszuweichen.
Reaktion des Gegners ist zu melden.




Tokyo, 2.5.43, Tomo Hideka, Stabschef
gez.

Re: Asienfront

BeitragVerfasst: Do 3. Mai 2018, 09:35
von Noboru Sasaki
In der Nacht werden die 2. und 23.Infanteriedivision der Japaner sowie zwei weitere Infanteriedivisionen der mandschurischen Kräfte alarmiert und in Marsch gesetzt. In den Morgenstunden des 3.5.43 dringen die ersten Soldaten auf das Gebiet der Mongolei vor und suchen die Gegend vor dem breiten Fluss Chalchyn gol nach Gegnern ab.

Wie befohlen beginnt man erste Stellungen auszuheben und mit Tarnmaterial zu bedecken. Einige Soldaten haben Samurai Schwerter ihrer Vorfahren bei sich und lassen sich mit ausgerollter Kriegsflagge fotografieren.

Die sonst so strengen Truppführer lassen die Soldaten gewähren. Mögen sie ihren Spaß haben, so lange es noch geht...

Re: Asienfront

BeitragVerfasst: Fr 4. Mai 2018, 07:44
von Noboru Sasaki
Von zwei Flugplätzen im Hinterland steigen nun auch die ersten Jagdflugzeuge vom Typ Ki-43 und Ki-61 auf und fliegen über dem Flussgebiet Luftraumüberwachung und Aufklärung. Hinter dem Flussgebiet sind einzelne Wachstationen der Mongolen zu erkennen. Immer wieder ändern die Maschinen Höhe und Flugrichtung, von einer Gegenwehr ist nichts zu erkennen. Am Boden gelandet berichten die Piloten das Gesehene. Auf den Lagekarten des Armeestabes werden die Erkenntnisse des Tages eingetragen und aktualisiert.