Miek hat geschrieben:Ja.
Im 6. Beobachtungspanzerartilleriebataillon 131
in Bad Frankenhausen und Mühlhausen (Thüringen)
noch eine kleine Ergänzung dazu:
Ich hatte damals per Antrag meinen Grundwehrdienst vorgezogen. (Eltern mussten unterschreiben wegen unter 18 Jahren)
Zwei Punkte waren für mich entscheidend, diese Zeit
nicht zu verlängern.Punkt 1: Der Finanzielle Aspekt. In der freien Wirtschaft stand und stehe ich deutlich besser da als bei der Bundeswehr. Für mich gab es aus finanzieller Sicht keinen Schub dort länger dienen zu wollen.
Punkt 2: Multikulti. Als ich in der AGA ankam bzw. später auch an meiner Anschlussverwendung.. da war ich wirklich geschockt.
Viele Kameraden kamen aus dem tiefen Sozialempfängerbereich und sahen den Bund als sicheres Auffangbecken für die nächsten 4 Jahre auf Zeit.
Es gab auch viele Türken-Deutsche und Russen-Deutsche die sich immer wieder geprügelt und beklaut hatten. Unser Zug war in 3 Lager aufgeteilt. Es gab sehr wenig zusammenhalt. (also Grüppchenbildung)
Ich kann mich erinnern als wir Morgens zum "Antreten" mussten hatten sich immer wieder die Türken geweigert sich zu rasieren bzw. in der Kantine das Fleisch zu essen. (wegen Moslems und Schweinefleisch)
Wurde etwas gesagt, wurde ich als bösen Deutschen N*** eingestuft.
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Die schönste Zeit war die Ausbildung an der PzH 2000 (fahren,schwenken,laden und leichte Reparaturen z.b. Kette nachspannen,Schmierungen usw.)
Aber es gab auch die Zeit, wo man dort auch nur abgehangen hatte..es begann die Zeit der Smartphones^^)
Fazit: Von der einen Seite war es interessant von der Technik. Aber auf der anderen Seite war es ein verlorenes Jahr.
Ausgeschieden als Obergefreiter nach Vollendung des Wehrdienstes.